Lichtmaschine

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Lichtmaschine SKODA

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Lichtmaschine SUBARU

Lichtmaschine SUZUKI

Lichtmaschine TALBOT

Lichtmaschine TOYOTA

Lichtmaschine TRABANT

Lichtmaschine TRIUMPH

Lichtmaschine VAUXHALL

Lichtmaschine VOLVO

Lichtmaschine VW

Lichtmaschine WARTBURG

Lichtmaschine ZASTAVA

Lichtmaschine BOSCH

Lichtmaschine DELCO REMY

Lichtmaschine DUCELLIER

Lichtmaschine ELMOT

Lichtmaschine FEMSA

Lichtmaschine HITACHI

Lichtmaschine ISKRA

Lichtmaschine LUCAS

Lichtmaschine MARELLI

Lichtmaschine MITSUBISHI

Lichtmaschine MOTOROLA

Lichtmaschine NIPPONDENSO

Lichtmaschine PARIS RHONE

Lichtmaschine SEV

Lichtmaschine VALEO

Als Lichtmaschine (kurz: Lima) bezeichnet man beim Automobil den Stromerzeuger, der die elektrischen Geräte an Bord eines Autos mit Strom versorgt und die Autobatterie auflädt. Es handelt sich um einen elektrischen Generator.

Mechanischer Antrieb

Die Lichtmaschine wird mit einem Riementrieb (z.B. Keil- oder Flachriemen) vom laufenden Motor als Nebenaggregat mit angetrieben. Nur bei sich drehender Lichtmaschine kann ein Strom an die Autobatterie und den angeschlossenen Verbrauchern bereitgestellt werden. Die bereitzustellende elektrische Leistung folgt synchron mit der erforderlichen Leistung. Sie ist gleich der bereitzustellenden mechanischen Leistung und wirkt als bremsendes Drehmoment auf den Motor.

Bei kleinen Lichtmaschinen-Drehzahlen (Motor im Leerlauf) ist die elektrisch abgebbare Leistung begrenzt, d.h. kleiner als die theoretisch mögliche Leistung. Wird mehr elektrische Leistung gefordert, muss die Differenz der Bleiakku als Puffer bereitstellen.

Arten von Lichtmaschinen

Gleichstromgenerator

Früher waren die Lichtmaschinen Gleichstromgeneratoren, die aber den Nachteil hatten, erst bei höherer Drehzahl einen nennenswerten elektrischen Strom zu produzieren. Das führte vor allem im winterlichen Betrieb in der Stadt häufig wegen der niedrigen Drehzahlen der Lichtmaschine und voller Wagenbeleuchtung und der elektrisch heizbaren Heckscheibe zu entladenen Starterakkus. Darüber hinaus wurden die elektrischen Verbraucher im Auto über die Jahre immer vielfältiger und brauchten mehr elektrischen Strom.

Drehstromgenerator

Seit den 1970er Jahren werden Drehstromgeneratoren verwendet, die schon bei der Leerlaufdrehzahl des Motors einen nennenswerten elektrischen Strom liefern und wesentlich kleiner als die Gleichstromlichtmaschine gebaut werden können. Der erzeugte 3-Phasen-Drehstrom wird durch Hochleistungs-Halbleiterdioden in Gleichstrom umgewandelt. Die so genannte Diodenplatte ist in der Lichtmaschine integriert.

Aktuelle Drehstromlichtmaschinen sind durch Hauptstromzenerdioden vor gefährlichen Überspannungen intern geschützt und damit für einen Betrieb ohne Batterie geeignet.

Bleiakku als Referenz

Im Gegensatz zu den Gleichstromlichtmaschinen mussten früher Drehstromlichtmaschinen immer an eine Batterie angeschlossen sein. Diese Drehstromlichtmaschinen benötigten den Bleiakku immer als Referenz einer stabilen Spannung mit geringen Innenwiderstand, damit die Halbleiter-Sperrschicht der Gleichrichterdioden nicht durch Überspannung "Durchschlagen" und damit unbrauchbar wurden. Wichtig ist daher auch eine sichere elektrische Verbindung zwischen der Lichtmaschine und dem Bleiakku. Schon korrodierte Anschlüsse führten häufig zu Ausfällen von Gleichrichterdioden.

Abgabeleistung

Die mögliche Abgabeleistung der Lichtmaschinen von üblichen PKW liegt bei (2 ... 3) kW. Bei 14 Volt Bordspannung fließt somit ein elektrischer Strom von bis zu (I=P/U = 3000W/14V) 215 Ampere.

Regler

Da die Spannung eines Generators stark mit der Drehzahl und der angeschalteten Last schwankt und diese Schwankungen beispielsweise zu starken Helligkeitsschwankungen der Scheinwerfer oder zu unzureichender oder zu starker Ladung der Batterie führen würden, ist es notwendig, diese Schwankungen mit einem Generatorregler auszugleichen.

Regler für Drehstrom-Lichtmaschinen

Dazu wird bei Drehstrom-Lichtmaschinen das elektrisch erzeugte Magnetfeld des Lichtmaschinen-Rotors durch einen üblicherweise auf der Antriebsseite entgegengesetzten Seite angebauter integrierter Schaltkreis, den elektronischen Laderegler, beeinflusst. Durch diesen Laderegler wird auch der maximal mögliche Ladestrom als auch die Maximalspannung limitiert. Der so genannte Erregerstrom wird über Schleifringe dem Rotor-Elektromagnet zugeführt.

Die vom Stator gleichgerichtet abgegebene Ist-Spannung mit einer internen, stabilen Referenzspannung verglichen und entsprechend die Stärke des Magnetfeldes durch mehr oder weniger Stromfluss nachgeregelt.

Regler für Gleichstrom-Lichtmaschinen

Diese elektromechanische Regler beeinflussen das Magnetfeld des Stators und in Neukonstruktionen nicht mehr gebräuchlich. Eine Beschreibung ist unter den Weblinks zu finden.


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Tipps und Tricks

Bei laufendem Motor

Nehmen Sie niemals die Batterieklemmen oder die Lichtmaschinenanschlüsse bei laufendem Motor ab. Andernfalls riskieren Sie einen erheblichen Schaden an der Lichtmaschine (verbrannte Dioden).

Schweißarbeiten an einem Fahrzeug oder einem angekoppelten Anhänger

Klemmen Sie zum Schutz der Lichtmaschinendioden immer die Batterieklemmen ab, auch bei Verwendung eines halbautomatischen Schweißgerätes.

Arbeiten in der Nähe der Lichtmaschine oder des Anlassers

Klemmen Sie unbedingt die Batterieklemmen ab! Andernfalls kann ein Kurzschluss beim Kontakt mit dem Werkzeug entstehen.

Arbeiten an Beleuchtung, Elektrozubehör oder unter der Amaturentafel

Nehmen Sie vor Beginn der Arbeiten immer die +Klemme der Batterie ab. So vermeiden Sie es, versehentlich Kurzschlüsse zu verursachen.

Wiederaufladen der Batterie

Laden Sie niemals eine Batterie in eingebautem (angeschlossenem) Zustand auf. Nehmen Sie die Batterieklemmen immer ab, bevor Sie ein Ladegerät anschließen.

Starthilfe

Viele Autofahrer haben zwar ein Starthilfekabel im Kofferraum, wissen aber nicht, worauf man bei dieser Hilfeleistung unbedingt achten muss. Deshalb gibt es nach Starthilfe oft ein böses Erwachen: defekte Dioden an der eigenen Lichtmaschine (zu erkennen durch ein leichtes "Flackern" des Lichts beim Leerlauf mit Standgas), Elektronik-Ausfälle, Kurzschlüsse, oder sogar Knallgas-Explosionen.

Wichtig ist die genaue Reihenfolge des Starthilfevorganges, um Schäden an der Motorelektronik zu vermeiden.

  1. Vorbereiten:
    • Pannenfahrzeug: alle elektrischen Verbraucher ausschalten (Licht, Gebläse, Klima, Heckscheibenheizung, Radio, etc.).
    • Spenderfahrzeug: Motor starten (nur zum Vorladen!).
    • Anbringen der Kabel unbedingt in dieser Reihenfolge: Pluspol (rot) Spenderfahrzeug an Pluspol Pannenfahrzeug, erst dann Minuspol (schwarz) Spenderfahrzeug an Minuspol Pannenfahrzeug (nur zum Vorladen an den Pol!).
  2. Vorladen:
    Wenn möglich, die Batterie des liegengebliebenen Fahrzeuges ohne Startversuch für 10 Minuten vorladen.
  3. Für Starthilfe vorbereiten:
    • Pannenfahrzeug: alle elektrischen Verbraucher bleiben ausgeschaltet!
    • Spenderfahrzeug: jetzt Motor ausschalten! Elektrische Verbraucher aus!
    • Umstecken der Kabel: Minuspol Pannenfahrzeug abklemmen, dann an Masse anklemmen (z.B. metallisches, nicht lackiertes Teil im Motorraum).
  4. Starthilfe geben:
    Pannenfahrzeug starten, Motor Spenderfahrzeug bleibt aus!
  5. Abschluss:
    • Kabel abklemmen: unbedingt in umgekehrter Reihenfolge des Anklemmens!
    • Pannenfahrzeug: Motor 10 Minuten im Leerlauf mit leicht erhöhter Drehzahl laufen lassen. Dann losfahren, mindestens eine Strecke von 40 Km ohne elektrische Verbraucher. Bei Dunkelheit nur Licht einschalten, dann mindestens 100 Km fahren. Dann unbedingt Batterie in Fachwerkstatt prüfen lassen!
    • Spenderfahrzeug: bleibt zur Sicherheit noch stehen, bis Pannenfahrzeug los fahren kann.

Achtung: Beim Laden einer Autobatterie entsteht Knallgas, daher Starthilfe nur unter freiem Himmel durchführen!

Sind die Batteriepole korrodiert (mit weißer, zäher Masse überzogen), dann unbedingt reinigen, weil die Batterie sich sonst selbst entlädt.


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